21 September 2016

[Rezension] Up in Flames

Up in Flames von Abbi Glines

Up in Flames – Entbrannt


Fakten zum Buch 

✔ Taschenbuch
✔ 288 Seiten
✔ Genre: New Adult 
✔ Piper-Verlag
✔ Erscheinungsdatum: 01.09.2016
✔ Preis: 8,99 €

weitere Infos findet ihr hier




Vielen Dank an den Piperverlag zur Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! 






Wer liebt, wird verletzt. Immer. Das musste Nan schon früh auf schmerzhafte Weise lernen. Nach außen hin hat sie sich deshalb längst eine harte Schale zugelegt: Sie ist kalt und berechnend, sie provoziert, intrigiert und macht ihren Mitmenschen das Leben zur Hölle. Innerlich ist sie jedoch zerrissen, gebrochen, zutiefst unglücklich. Vor allem aber hat sie es sich verboten, jemals wieder Gefühle für einen anderen Menschen zuzulassen. Doch dann empfindet sie plötzlich trotzdem etwas – und zwar ausgerechnet für den Mann, bei dem sie es am wenigsten erwartet hat.
Leseprobe? 




Up in Flames ist mein erstes Abbi Glines Buch gewesen. Ich hatte zwar schon viele Bücher dieser Art gelesen, aber noch kein Abbi Glines Buch. Gehört hatte ich allerdings schon des Öfteren von ihren Büchern. 

Das Cover finde ich persönlich richtig schön, auch wenn es keine Ähnlichkeit mit Nan und Major/Gannon hat. Dennoch finde ich es allgemein für dieses Genre immer sehr passend ein sich liebendes Paar auf das Cover zu packen. 

In die Geschichte habe ich mich sehr gut hineingelesen. Obwohl mir das Vorwissen der vorherigen Bücher fehlt, erfährt man in kleinen Rückblicken nochmal ziemlich viel über Nans Vorgeschichte. Man erfährt nach und nach Sachen über sie, wie sie tickt und was sie fühlt. Nan wirkt anfangs ziemlich kalt und herzlos, während des Buchs beginnt man sie aber zu verstehen und kann sich (teilweise) in ihre Lage hineinversetzen. Denn wer will schon immer wieder verletzt und fallen gelassen werden? 

Ich war nach den ersten 80 Seiten schon ziemlich überrascht. Ich habe wie gesagt schon ein paar Bücher dieser Art gelesen, wie zB. die "Together forever"-Reihe, allerdings ging es da eher locker voran.. In diesem Buch von Abbi Glines geht es direkt zur Sache und ziemlich hoch (heiß) her. 
Die Handlung ist mir nicht so tiefgründig vorgekommen: 
Sie und Major haben eine On/Off-Beziehung und Major kann einfach nicht auf seine Frauengeschichten verzichten. Nan weiß das und kommt zu dem Schluss, dass die Beiden keine gemeinsame Zukunft haben werden. 
Um Abstand zu gewinnen flüchtet Sie nach Las Vegas und lernt dort den geheimnisvollen Gannon kennen. Ihre aufgebaute Schutzmauer beginnt zu bröckeln, auch wenn sie dies vermeiden möchte. Sie beginnt sich trotz allen Widerstands in ihn zu verlieben. Doch wer ist Gannon überhaupt? Genau das frägt sich Nan immer wieder und dennoch kann sie nicht von ihm ablassen und so beginnt das Spiel mit dem gefährlich heißen Gannon. Major taucht immer wieder auf, was die Sache nicht gerade einfacher macht und irgendwann kommen Geheimnisse ans Licht, die lieber im Dunkeln geblieben wären. 

Ich persönlich fand, dass die Geschichte nicht allzu abgedroschen oder bereits 1546315 mal gelesen wirkte. Sie ist simpel. Man nehme ein Pärchen, ein paar weitere Frauen, einen weiteren Mann, ein bisschen Drama und TammTamm und fertig ist die Story. Ich finde man sollte von einem nicht mal 300 Seiten Buch einfach nicht zu viel erwarten. Mir hat es gereicht und es war eine gute unterhaltsame Story für zwischendurch. 
Die Geschichte hat ein paar Wendepunkte. Mit ein paar solcher Wendungen habe ich nicht gerechnet. Deshalb verliert das Buch nicht an Spannung oder wirkt in die Länge gezogen. Liebe kommt in diesem Buch keinesfalls zu kurz, auch auf Sex lässt sich nicht lange warten. Hiervon gibt es meiner Meinung nach evtl. sogar etwas zu viel. Dennoch fand ich nicht, dass es nur hierum ging, sondern auch eine, wenn auch simple, Geschichte dahinter steckt. Nämlich die Geschichte von Nan und ihrem persönlichen Happyend. 


Alles in allem war das Buch wirklich gut und es gibt an der Geschichte für mich rein gar nichts auszusetzen. Es sind auch eben nur 300 Seiten Was mich persönlich allerdings störte waren die Rechtschreibfehler und es waren definitiv nicht zu wenig. Alleine bei den letzten 80 Seiten tauchten zwei Stück auf. Bei den Sätzen fehlte einfach ein Wort oder die Übersetzung war falsch, sodass der Satz keinen logischen Sinn mehr ergab. Dies verwirrte mich teilweise während dem konzentrierten Lesen ziemlich, weshalb ich das Ganze hier erwähnen möchte. Einen Sternabzug gibt es deshalb allerdings nicht, da die Autorin meiner Meinung nach für das Ganze nichts kann. 
Für mich gibt es für das Buch 5-Sterne. Es ist eine gute unterhaltsame Lektüre für zwischendurch und hat meinen Anforderungen absolut genügt. 

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