18 März 2016

[Rezension] Infernale

Infernale von Sophie Jordan 




           Fakten zum Buch 

           ✔ Hardcover 
           ✔ 389 Seiten
           ✔ Genre: Jugendbuch
           ✔ Preis: 17,95 €
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Der erste Band der neuen Jugendbuch-Reihe von Firelight-Autorin Sophie Jordan konfrontiert Leser mit der Frage, inwiefern unsere DNA unser Schicksal bestimmt. Der Auftakt zu einer spannenden Reihe überzeugt mit packender Action, gefühlvoller Romantik und der schwierigen Suche nach der eigenen Identität. Von klein auf hörte ich Wörter wie begabt. Überdurchschnittlich. Begnadet. Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwas werden. Jemand. Niemand sagte: Das geht nicht. Niemand sagte: Mörderin. Als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre heile Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll, einen Menschen zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet – eine Mörderin? Sophie Jordan spinnt aus der Frage, wie stark Gene unseren freien Willen beeinflussen, eine actionreiche Jugendbuch-Reihe über den Versuch, sich seiner Vorherbestimmung zu entziehen.
Leseprobe?



[Achtung: angehende Spoiler vorhanden!]
Ich hatte bereits sehr viel auf Instagram und LovelyBooks über Infernale gesehen und fand den Klappentext sehr interessant. Das Cover ist jetzt nicht unbedingt mein Geschmack und wenn man das Buch gelesen hat, weiß man, dass das Mädchen auf dem Cover eigentlich nicht mit Davy übereinstimmt. Aber das ist Geschmackssache. 

Das Buch an sich ist sehr schön gegliedert. Zwischen den jeweiligen Kapiteln befinden sich Zwischensequenzen, auf denen man schon einen kleinen Einblick auf das bekommt, was im nächsten Kapitel passieren wird. Ich persönlich fand es sehr anregend und konnte wegen der geweckten Neugierde kaum aufhören zu lesen.

Zu der Geschichte selbst: Ich fand den Klappentext sehr interessant, weil mich das Thema sehr interessiert. Was passiert denn, wenn man aufeinmal dieses Mördergen diagnostiziert bekommt? Diese Frage muss sich Davy nicht stellen - sie erlebt es. Ihre Eltern sind fassungslos und ihr Bruder würde am liebsten mit ihr weglaufen. Aber wohin? Davy stellt sich dem Ganzen, da sie sich selbst nicht aufgeben will. Die normale Davy. Nicht die mit dem Mördergen. Nicht nur ihre Familie muss versuchen damit klar zu kommen, auch ihr Freund Zac und ihre beste Freundin Tori. Doch wie Davy schnell merkt, wollen sie nicht versuchen damit klar zu kommen. Ganz im Gegenteil. Plötzlich muss sie auch noch die Schule wechseln und wird nun mit anderen HTS-Trägern unterrichtet. Das Schlimmste was ihr passieren konnte denkt Davy. Doch nach einem Anschlag, welcher von HTS-Trägern begangen wurde, entschließt sich die Regierung zu einem Schritt, den alle HTS-Träger sehr fürchten. Die HTS-Träger sollen von der restlichen Zivilisation isoliert werden. Davy bekommt mit anderen wenigen Trägern jedoch die Chance auf ein normales Leben. Doch es stellt sich schnell heraus, dass das eine Lüge war. Sie wird nie ein normales Leben führen. 

Die Geschichte selbst ist sehr flüssig geschrieben und lässt sich super lesen. Es sind nicht zu viele Beschreibungen oder Erklärungen vorhanden, die dafür Sorgen könnten, dass man die Leselust verliert. Ich habe Davy von Anfang an lieb gewonnen und habe direkt mit ihr gefühlt, als sie das Gefühl hatte, dass die gesamte Welt sich gegen sie stellt. Die Entwicklung von Davy in dem Buch ist einfach einwandfrei. Anfangs sehr schüchtern und später sehr selbstbewusst und ist sich ihres Könnens bewusst. Sie sagt sich immer wieder, dass sie immer noch die selbe Davy ist, nur eben mit dem Mördergen. Ich habe das Buch innerhalb von 3 Tagen gelesen, hätte ich nicht arbeiten gehen müssen definitiv an einem. Die Geschichte hat mich sehr gefesselt und ich bereue es nicht mir dieses Buch gekauft zu haben. 

Die Story ist unfassbar gut und auch sehr gut strukturiert und aufgebaut. Allerdings fand ich, dass gegen Ende einfach alles viel zu schnell ging und alles nicht mehr richtig nachzuvollziehen war. Anfangs wurde alles sehr ausführlich und interessant beschrieben. Am Ende kam es mir eher so vor, als ob Sophie Jordan keine Lust mehr, oder keine Seitenkapazitäten mehr hatte. Deshalb hat mir der Schluss überhaupt nicht gefallen und es gibt einen Sternabzug. 






Kommentare:

  1. Hallöchen,

    Eine tolle Rezension! :)
    Freut mich, dass dir das Buch so gut gefallen hat -
    Schade aber, dass der Schluss dir nicht so gut gefallen hat.
    Ich habe das Buch noch auf meinem SuB und werde es bald lesen,
    hoffentlich werde ich mehr mit dem Schluss anfangen können. :)

    Liebe Grüße,
    Laura

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    1. Hey Laura!
      Danke für die Rückmeldung.
      Ja wie gesagt.. das Buch an sich ist echt gut, aber der Schluss hat auf mich so schnell heruntergerattert gewirkt. >.< mochte das nicht so.
      Trotzdem glaube ich das auch dir das Buch gefallen wird.
      Liebe Grüße, Lena <3

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  2. Hey ☺️ Tolle Rezension. Ich sehe das Buch gerade überall und deine Meinung klingt ja auch sehr positiv außer dem Ende. Mal schauen wann ich es mir endlich kaufe und lese. Aber du hast mich auf jedenfall sehr neugierig gemacht.
    Lg Soley

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    1. Hey Soley!
      Freut mich, wenn sie dir gefallen hat. Ich wollte das Buch auch unbedingt haben. Dadurch das alle so viel darüber gepostet hatten, wollte ich es unbedingt lesen. Enttäuscht bin ich nicht.. das Ende wurde (meiner Meinung nach) nur etwas zu schnell abgehandelt. Ansonsten war das Buch wirklich unglaublich gut - Kauf es dir! <3
      Lg,
      Leni <3

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